Der Kunde verfügte über einen Systembaukasten für Container, die miteinander verbunden (gekoppelt) in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden konnten. Diese Container wurden üblicherweise per LKW an ihren Bestimmungsort verbracht und anschließend mit einem im Fahrzeug integrierten Hubsystem so zueinander ausgerichtet, dass die Verbindungsstellen zueinander positioniert und die Kopplung vorgenommen werden konnte. Diese Kopplung konnte für mehrere nebeneinander angeordnete Container vorgenommen werden. Die Anforderungen an die Genauigkeit der Ausrichtung zueinander war hoch, da nicht ausschließlich über die Containerecken (hier beispielhaft Informationen zu ISO-Gussecken) ausgerichtet wurde. Um eine höhere Genauigkeit, z.B. für die Abdichtungen der Module zueinander, zu erreichen, wurde daher ein Justiersystem zur Containerkopplung benötigt.
Für einen speziellen Anwendungsfall wurde sowohl die Traglast des vorhandenen Systems erhöht und gleichzeitig das Gewicht reduziert sowie zusätzlich ein Positioniersystem konzipiert, dass das Anheben und Ausrichten von Containern mit Handbetätigung, also ohne externe Energiequelle, ermöglichte. D.h. anstelle eines vollständig mit Hubsystem ausgestatteten Transportfahrzeugs konnte der Container nun einfach an seiner ungefähren Position abgesetzt werden und die Positionierung unabhängig vom Fahrzeug vorgenommen werden.
Projektinhalt waren sowohl der Entwurf, die Konstruktion und die Erstellung der Fertigungsunterlagen. Dabei handelte es sich bei dem fahrzeuggebundenen System um eine Variantenkonstruktion, das Justiersystem zur Containerkopplung für den manuellen Betrieb war eine Neuentwicklung.





